Brunnen

Die Geschichte des Elefantenbrunnen

Der Bau des Betonelefanten 1976

Die Idee zum Bau eines Betonelefanten geht auf eine Stammtischwette um zwei Kästen Bier zurück, die der damalige LPG-Elektriker Friedrich Naumann im Gasthof "Zum wilden Richard" (heute Raststätte "Zum Elefanten") abschloss. Sie will an die Geschichte des Elefantenmordes erinnern. Modell stand ein Artgenosse aus dem Leipziger Zoo.

Der Elefant steht auf dem Marktplatz und wird als Springbrunnen genutzt. Die Grundmauern für den Brunnen setzte Maurer Karl-Heinz Naumann. Auf dem Hof von Friedrich Naumann wurde der Elefant von seinen Kindern und der Ehefrau geformt. Er besteht aus einem Metallgerüst, das mit einem Drahtgitter umgeben wurde, um dem Beton besseren Halt zu bieten. Dann wurden der Rüssel gebogen und die Stoßzähne angebracht.

Wilfried Leßig transportierte die Skulptur mit einem Gabelstapler der LPG auf die Viehwaage in der Schulstraße. Der Elefant wog mehr als eine Tonne. Die Kosten lagen bei 3.000 Mark. Mit Polizeischutz und den Kührener Kindern brachte man ihn auf den Marktplatz.

Vorgeschichte zum neuen Elefanten

Im Januar 2007 wurde festgestellt, dass unser Wappentier auf dem Max-Wenzel-Patz baufällig ist. Aufwendige Reparaturen an dem steinernen Denkmal brachten keine Lösung für den Erhalt. Deshalb sollte eine konstruktive und dauerhafte Lösung für uns und unsere Nachfahren gefunden werden. In der Mitgliederversammlung des Heimatvereins im September 2007 erfolgte der einstimmige Beschluss, ein neues Wappentier anzuschaffen.

Die Mitglieder des Vorstandes führten umfangreiche Straßensammlungen in Kühren, Streuben, Trebelshain und Umgebung durch, Sammelbüchsen wurden in Geschäften aufgestellt. Diese Aktivitäten brachten den gewünschten Erfolg, ein neuer Elefant konnte gekauft werden. Im Mai 2008 erfolgte der Abriss und die Entsorgung des alten Elefanten. Am 11.07.2008 wurde anlässlich des 120. Jahrestages des Elefantenmordes der neue Elefant eingeweiht.

Wir bedanken uns bei allen Einwohnern und Firmen von Kühren, Streuben, Trebelshain und Umgebung, welche mit ihrer Spende den Bau des neuen Elefanten möglich machten.

2013 - inzwischen war der Brunnen um den Elefanten so beschädigt, dass er kein Wasser mehr hielt und deshalb der Elefant nicht mehr spritzen konnte. Auf Initiative des Heimatvereins wurde im Oktober 2013 der Brunnen mit Dachdichtungsfolie abgedichtet, so dass er nun wieder seine Funktion erfüllen kann.

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